Über Personalvermittlung und Zeitarbeit

Zertifizierungspflicht für private Arbeitsvermittler seit 2013!

Grundsätzliches


In der Personalvermittlung wird vom Vermittler im Auftrag eines Arbeitgebers eine Bewerber-Auswahl getroffen und diesem vorgestellt. Üblicherweise gibt es anschließend noch eine finale Endauswahl beim Arbeitgeber. Dieser stellt am Ende selbst ein und ist somit auch zukünftig Arbeitgeber und direkter Ansprechpartner für den neuen Mitarbeiter.

Der Vermittler ist somit im Vorfeld für Recruiting und Auswahl zuständig und zieht sich wieder zurück, sobald er beide Parteien zueinander geführt hat.



In der Zeitarbeit wird der Bewerber bei dem Zeitarbeitsunternehmen eingestellt und an einen Kunden „verliehen“. Das Zeitarbeitsunternehmen ist somit Arbeitgeber und zuständig für Vergütung, Urlaub, Krankmeldung, etc..




Wie arbeitet WSL?

Unser Fokus liegt in der Qualität!

Wir haben den Anspruch, den/die beste/n – oder besser am besten passende/n – Bewerber/in für ein Unternehmen und eine bestimmte Position zu bestimmen. Da dies zumeist eine höhere Priorität hat als der Zeitfaktor, schreiben wir individuell für jede Position neu aus und beschreiben auch kurz, um was für ein Unternehmen es sich handelt, damit Bewerber ab dem ersten Lesen entscheiden können, ob es sich um eine Tätigkeit handelt, die sie erfüllt und die sie wirklich möchten.

Wir werten dann individuell die Bewerbungen aus und casten die überzeugendsten Kandidaten persönlich bei uns im Haus. Für jedes Gespräch nehmen wir uns für gewöhnlich eine Stunde Zeit, um die Bewerber kennen zu lernen und sie über die Position und das Unternehmen intensiv ins Bild zu setzen. Sind wir nun beide der Meinung, dass „es passt“, erstellen wir ein Beurteilungs-Profil und stellen dem Arbeitgeber unsere Auswahl – in der Regel etwa 5 Profile – mit unserer Empfehlung vor. Dort findet dann die Endauswahl statt.




Wie arbeitet die Zeitarbeit für gewöhnlich?



Üblicherweise bedient die Zeitarbeit sehr kurzfristige Anforderungen. Dies führt dazu, dass ein möglichst großer „Pool“ an Bewerbern vorgehalten wird, um bei Auftrag umgehend reagieren zu können (Poolsystem). Dieser Pool wird kontinuierlich gefüllt, üblicherweise durch allgemeine Anzeigen. Geführte Bewerber werden also vorerst mit möglichst wenig Aufwand gecastet und eingepflegt. Wenn dann ein Auftrag durch einen Arbeitgeber erfolgt, werden die „besten“ davon angesprochen und vorgeschlagen, andere bleiben oft lange unberührt im Pool. Dies führt in der Folge teilweise zu Unzufriedenheit und Motivationsmangel.

Dieses System hat leider den Nachteil, dass ein Bewerber, der über 8 oder 12 Wochen nach der Aufnahme in den Pool „nichts hört“, nicht selten unzufrieden wird und beginnt an seiner Qualifikation und seinem (Markt-)Wert zu zweifeln, obwohl das ggf. unbegründet ist.

Natürlich besteht auch bei der Personalvermittlung die Gefahr, dass nicht jeder Bewerber das Glück hat, dass in der Zeit, in der er betreut wird, "sein Job" dabei ist. Die Einstellung zum Prozedere und die Kommunikation bei diesem Bewerbungsverfahren ist allerdings – zumindest bei WSL - von Anfang an eine andere.



Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Personalvermittlung und Zeitarbeit finden Sie hier.


(Alle Angaben beinhalten die subjektive Sichtweise unseres Unternehmens und erfolgen ohne Gewähr.)