Für Arbeitgeber | Personalberatung - 6 praktische Tipps zur Mitarbeitermotivation

6 Tipps für Ihre Mitarbeitermotivation

Beratung - Teamwork und Mitarbeitermotivation

Für ein gutes Betriebsklima, top-motivierte Mitarbeiter und erfolgreiches Teamwork sind Feingefühl und beiderseitiges Engagement notwendig. Wir haben 6 Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Ihr Team motivieren können, und erreichen, dass alle wieder an einem Strang ziehen.

1. klare Zuständigkeiten

Definierte und klare Zuständigkeiten fördern Vertrauen, indem man einen Orientierungsrahmen für das Handeln einzelner Mitarbeiter schafft. Denken Sie also einmal darüber nach, ob jeder Ihrer Mitarbeiter wirklich von allen Mitarbeitern weiß, was sie tun, und wo genau die Schnittstellen zwischen den Tätigkeiten liegen Die positive Folge: werden Verantwortlichkeiten transparent, so kann man einander zuarbeiten, man arbeitet effizienter zusammen und reduziert so den Zeitaufwand. Kennen Sie nicht auch dieses befriedigende Gefühl, wenn Sie abends nach Hause gehen und denken: "Heute habe/n ich/wir richtig was geschafft!" !?

2. verbesserte Arbeitsabläufe

Sind Prozesse nicht gut definiert, entsteht Mehraufwand. Aufgaben werden doppelt, gar nicht oder verzögert erledigt. All dies schafft Frustration. Wer macht schon gern etwas zweimal? Oder bekommt einen Rüffel wegen etwas, das "verschlampt" wurde? Effizienz und Zeitersparnis durch strukturierte Arbeitsabläufe schafft man auch durch klare Beschreibungen der Arbeitsabläufe. Jeder unnötige Arbeitsschritt wird durch strukturierte Gestaltung beseitigt. So schafft man Zeit und Platz für das Wesentliche und alle arbeiten viel zufriedener. Oft hilft dabei der Blick eines Außenstehenden, der sich traut, einfach mal eine "dumme Frage" mehr zu stellen, um auf eine Optimierungsmöglichkeit zu stoßen.

3. mehr Mitbestimmung

Mehr Mitbestimmung heißt mehr Mitwirkung und mehr Mitwirkung bedeutet mehr Eigeninitiative und Verantwortung. So werden die Mitarbeiter gefördert und können sich besser und individueller entfalten. Man hat das Gefühl selbst etwas zu bewirken und das Unternehmen mitzugestalten. Wer das Gefühl hat, es würde eh alles von oben vordiktiert, wird sich weniger mit dem eigenen Unternehmen identifizieren, als jemand, der sich dessen gewiss ist, dass er selbst und persönlich heute etwas verändert hat. Ein Häkchen auf der "employer branding checklist".

4. Berücksichtigung individueller Mitarbeiterbedürfnisse

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Das Entgegenkommen der Teamleitung dient sowohl der allgemeinen Verbesserung und Aufrechterhaltung jedes guten Teams, als auch der Minderung des Risikos von Frustration und gefühlter Ausweglosigkeit bei Mitarbeitern. Natürlich kann man sich hier nur im Rahmen der Möglichkeiten bewegen, die das Betriebsumfeld zulässt. Sollte sich allerdings die Möglichkeit bieten, auf die Bedürfnisse Ihrer Teammitglieder einzugehen und diese in der Arbeitsplanung zu berücksichtigen, gewinnen Sie jedes Mal einen Fan in Ihrem Mitarbeiter, der sicher auch bereit ist, einmal mehr zu leisten, wenn Sie ihn darum bitten. Versuchen Sie also das nächste Mal, wenn ein Kollege mit einem unvorhergesehenen Problem zu Ihnen kommt, einmal die Chance darin zu erkennen, die Leistungsfähigkeit im Team langfristig zu steigern.

5. Verbesserung der internen Kommunikation

Regelmäßiger Austausch ist das A und O zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten und natürlich auch untereinander. Der Turnus ist dabei individuell. Regelmäßige Team-Meetings haben den Vorteil, dass man einander und die jeweiligen Aufgaben und Herausforderungen besser versteht. So kann eine evtl. Fehlerquote im Arbeitsprozess gesenkt werden und man arbeitet im Alltag viel effektiver zusammen. Wichtig: Das Besprochene sollte protokolliert und verteilte Aufgaben oder Änderungsbeschlüsse nachgehalten werden. Sind die Mitarbeiter gut informiert, so kennen sie die Ziele des Unternehmens und können bessere Leistungen vorweisen. Sind Sie sich sicher, dass alle Mitarbeiter wissen, worauf es Ihnen im Arbeitsalltag ankommt?

6. gut geführte Mitarbeitergespräche

...sind ein gutes Instrument, um gegenseitig zu reflektieren. Das Feedback sollte die bisher erzielten Erfolge, Veränderungen, Wünsche und Entwicklungs- und Verbesserungsvorschläge beinhalten. Wichtiger als Feedback zu geben, ist Feedback anzunehmen. Kritik und Vorschläge aufzunehmen, produktiv zu nutzen und als Chance zu sehen. Wenn Sie sich eingestehen, dass es da noch etwas gibt, dass besser laufen könnte, zeugt das nicht nur von persönlicher Größe und dem Willen, persönlich zu wachsen, sondern auch von Führungskompetenz. Und was hierbei noch viel wichtiger ist... Wenn ein Mitarbeiter im Mitarbeitergespräch etwas anspricht, das ihn stört oder sogar gleich einen Verbesserungsvorschlag mitbringt, ist das ein riesiger Vertrauensbeweis, den Sie unbedingt honorieren sollten (und eine kostenlose Unternehmensberatung noch dazu).

Bei der praktischen Umsetzung unterstützen wir Sie gern persönlich vor Ort. Wenn Sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen, haben Sie zudem gute Chancen im Förderprojekt "UnternehmensWert: Mensch" teilnehmen zu dürfen. Hier werden bis zu 80% der Kosten per Förderung übernommen.

Beratung - Teamwork und Mitarbeitermotivation

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– ein Expertenblick von außen auf Ihre Unternehmenssituation wirkt oft Wunder.

Benjamin Weiß
Geschäftsführer
Tel: 0511 / 590 270 - 05 Mail: b.weiss@wsl-service.de

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