Für Arbeitgeber | Personalberatung - Entscheidungen treffen und Entscheidend vorankommen

Entscheidend vorankommen

Beratung - Teamwork und Mitarbeitermotivation

Welche Art Entscheider sind Sie? In Unternehmen zeigen sich 5 Arten von Entscheidertypen:

  1. der Alleinentscheider, der sich die notwendigen Informationen von seinem Team oder von Dritten holt und dann aufgrund seiner Erfahrung seine Entscheidung trifft.

  2. der „Einzelkonsultierer“, der anstehende Fragestellungen oder Probleme mit einzelnen Mitgliedern des Teams bespricht und auf Basis deren und seiner eigenen Erfahrung entscheidet.

  3. der „Gruppenkonsultierer“, der sein Team zusammenruft und mit ihm die zu besprechenden Punkte erörtert, aber letztlich trotzdem selbst entscheidet.

  4. der Moderator, der das Team zusammenruft und moderiert, seine eigenen Vorschläge und Ideen einbringt, diese aber als gleichwertig mit denen der anderen Teammitglieder erachtet.

  5. der Delegierer, der dem Team innerhalb gewisser Grenzen ermöglicht, selbst zu entscheiden. Im Gruppenprozess dieser Entscheidung spielt die Führungskraft keine Rolle, es sei denn, sie wird direkt angefragt. Dafür sorgt sie aber dafür, dass die benötigten Ressourcen bereitstehen und die moralische Unterstützung gewährleistet ist.

Der moderne europäische „Durchschnittsmanager“ liegt übrigens zwischen der zweiten und der dritten Form (Stand 2002), entscheidet also tendenziell immer noch autoritär. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies oft daran liegt, dass keine Werkzeuge bekannt sind bzw. genutzt werden, mit denen die Entscheidungsbefugnis auf die Mitarbeiter ausgedehnt werden kann.

Der zu wählende Führungsstil hängt von mehreren Hauptfaktoren ab. Dies sind:

  • die notwendige Qualität der Entscheidung
  • die Akzeptanz der Entscheidung durch die Mitarbeiter und
  • die Zeiterfordernis bei der Entscheidung

Wichtig ist weiter, wo z.B. die größte Entscheidungskompetenz vorhanden ist. Letztere kann bei speziellen Themen durchaus im Team größer sein als bei der Führungskraft.

Gute Teams und gute Entscheidungen

Gute, kompetente Fachkräfte zu finden, wird zukünftig immer wichtiger, aber gleichzeitig zunehmend anspruchsvoller. Die Zeiten, in denen sich der Unternehmer einfach aus vielen Bewerbungen die besten aussuchen konnte, sind bis auf wenige Ausnahmen vorbei. Man kann sogar sagen, dass sich der Markt komplett gedreht hat, so dass sich gute Bewerber diejenigen Unternehmen aussuchen können, in denen sie arbeiten wollen. Und dabei spielen die Unternehmens- und Entscheidungskultur ebenso eine Rolle wie finanzielle und arbeitsplatzbezogene Rahmenbedingungen. Gute Mitarbeiter wollen in guten Teams arbeiten und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, wo es sinnvoll ist. Dies trägt dann auch dazu bei, dass die Motivation der Beschäftigten hoch gehalten wird, die Fluktuation und der Krankenstand dagegen niedrig bleiben. (Hierzu mehr beim nächsten Mal.)
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Konfliktsituationen und Dissens nutzen

Ein angemessenes Gehalt, Harmonie und Spaß an der Arbeit sind Voraussetzung, aber auf Dauer nicht ausreichend, um Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren. Um erfolgreich am Markt bestehen zu können, muss ein Unternehmen die Kreativität der Mitarbeiter und ihre Kompetenz, Dinge selbst zu entscheiden, fördern. Nur so ist es möglich, die Fähigkeiten des Teams zu aktivieren und optimal zu nutzen.

Systemisches Konsensieren

Sowohl ein gesunder Wettbewerb im Markt als auch das Auftreten von Krisensituationen oder das Ringen um bessere Lösungen schärfen die Sinne und helfen damit, eigene Produkte oder Dienstleistungen immer wieder zu verbessern und den Markterfordernissen anzupassen. Dies wird auch an Aussagen wie „Konkurrenz belebt das Geschäft“ deutlich. Diese Kräfte gilt es gezielt einzusetzen. „Systemisches Konsensieren“ ist ein Werkzeug, das dafür bestens geeignet ist. Durch geeignete Fragetechniken wird erreicht, dass Vorschläge aus dem Team oder von Einzelnen zunächst weiter optimiert werden, um dann eine größtmögliche Akzeptanz bei den Beteiligten zu erzielen. Die Methode kann zur Lösung offener W-Fragen (was, warum, wie, wer, wann, …), zur Priorisierung, zur Entscheidung aufgrund eines Wunschs oder Bedürfnisses aus der Gruppe oder dem Team sowie als Element der Gesprächsführung in unterschiedlicher Tiefe eingesetzt werden. Das Ergebnis ist dann weit mehr als ein (fauler) Kompromiss oder der kleinste gemeinsame Nenner, denn es werden diejenigen Lösungen gefunden, die ein Maximum an Übereinstimmung erzeugen und möglichst die besten Bestandteile aus allen Vorschlägen in einem (oder mehreren) Lösungsvorschlägen vereinen. Wenn Sie mehr über Systemisches Konsensieren erfahren wollen oder die Möglichkeiten, konsensorientierte Entscheidungen in Ihrem Unternehmen einzuführen, helfen wir Ihnen gern dabei.

Bei der praktischen Umsetzung unterstützen wir Sie gern persönlich vor Ort.
Wenn Sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen, haben Sie zudem gute Chancen im Förderprojekt "UnternehmensWert: Mensch" teilnehmen zu dürfen. Hier werden bis zu 80% der Kosten per Förderung übernommen.

Beratung - Teamwork und Mitarbeitermotivation

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Benjamin Weiß
Geschäftsführer
Tel: 0511 / 590 270 - 05 Mail: b.weiss@wsl-service.de

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