Für Arbeitgeber | Personalberatung - Personalbindung, wie Sie Ihre Mitarbeiter langfristig behalten

employer branding - Nutzen Sie Ihr Arbeitgeber-Image, sonst tut es Ihr Wettbewerb

mit employer branding um gute Bewerber werben

Die Fragen: "Wie bekommen wir mehr Bewerber?" oder: "Wie bekommen wir „bessere“ Bewerber?" münden am Ende in der Aufgabe: „Wie überzeugen wir die Mitarbeiter, die wir gern in unserem Team sehen würden, davon zu uns zu wechseln?"
Wenn man den Gedanken weiter führt, kommt man im Mittelstand auch an der Bemühung nicht vorbei etwas zu tun, damit Leistungsträger auch im Unternehmen bleiben. Denn: Wenn Ihr Wettbewerb Ihren Mitarbeitern das bietet, was ihnen wichtig ist, während Sie das nicht tun – was hält diese davon ab, sich von Ihnen wegzubewerben?

Wir wollen uns beiden Herausforderungen stellen und ein Instrument beleben, das beiden Aufgaben begegnet: das employer branding.

Einführung eines positiven Arbeitgeber-Imagesin 4 Schritten:

  1. Analyse
    • Welche Argumente für das eigene Unternehmen als Arbeitgeber sind vorhanden?
  2. Strategie
    • Welche "Goodies" kann/möchte ich mit gegebenen Mitteln mittelfristig schaffen?
    • Welche Informationen sollen genutzt werden, und wie sollen sie verbreitet werden?
    • Budgetplanung für nachfolgende Aufgaben
  3. Umsetzung
    • Zeitplan und Zuständigkeiten für die Umsetzung einzelner Schritte definieren
  4. Pflege und Nachverfolgung
    • Regelmäßige Pflege und Verbreitung der Informationen
    • Kontrolle

Wir wollen uns die ersten beiden Punkte einmal genauer ansehen, um deutlich zu machen, dass wirklich jeder Arbeitgeber dies umsetzen kann - auch ohne vorhandenes Budget! Und es ist für jedes Unternehmen gleichermaßen wichtig und zukunftsweisend. Machen Sie sich klar, wie lange Sie wettbewerbsfähig arbeiten können, ohne gute Mitarbeiter!

Analyse:

Jeder Arbeitgeber hat seine Vorteile. Um zu beginnen, sollten Sie sich ein weißes Blatt Papier nehmen und alle Vorteile aufschreiben, die Ihnen einfallen. Eine weitere sehr sinnvolle Methode diese zu eruieren ist, seine Mitarbeiter einfach danach zu fragen. Was der eine als selbstverständlich oder überflüssig empfindet, wertschätzt ein anderer. In diesem Zuge können Sie sich gleich Vorschläge machen lassen, was den Arbeitgeber aus Mitarbeitersicht attraktiver machen würde. Solche I nformationen sind Gold wert, um ggf. unzufriedene Mitarbeiter zu halten und neu zu motivieren. Wenn Sie das richtig machen, werden Sie überrascht sein, wie bunt so ein "Wunschzettel" wird. Sollten Sie befürchten, dass die Belegschaft Ihnen als Leitung gegenüber nicht offen ist, binden Sie einen externen Berater ein, der für die Anonymität garantiert. Was dieser kostet, bekommen Sie durch ausbleibende Ausfälle, gesparte Recruiting- und Einarbeitungskosten und bessere Leistungen und Ergebnisse zigfach zurück!


Zudem sollte man sich einmal damit beschäftigen, was der wechselwillige Bewerber von heute eigentlich will. Was motiviert ihn, was fehlt ihm möglicherweise in seinem jetzigen Betrieb? Immer wieder werden Studien und Umfragen erhoben und diskutiert. Der aktuell vorherrschenden Meinung nach legen Mitarbeiter immer mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie auf Sport- und Gesundheitsangebote. Die meisten Mitarbeiter wollen zudem erfolgreicher werden. Dass bei der Arbeit mal kracht oder eine Zeit lang nicht so gut läuft, wird meist als normal akzeptiert. In Kombination mit der fehlenden Perspektive im aktuellen Betrieb entsteht jedoch oft der Wunsch, sich nach einem neuen Unternehmen umzusehen. Dem Thema "Motivation Ihrer Mitarbeiter" haben wir einen eigenen Beitrag gewidmet!

Wir wissen nun, was der Mitarbeiter sich wünscht.

Zur Image-Bildung geeignete Informationen könnten demnach sein:

  1. Vereinbarkeit von Familie und Beruf - oder schlicht Zeit
    • flexible Arbeitszeiten oder Teilzeitarbeitsplätze
    • Homeoffice (einen Teil der Arbeit außerhalb des Büros)
    • Gleitzeit (Rahmen- und Kernarbeitszeiten mit Anwesenheitspflicht)
    • Vertrauensarbeitszeit Vielleicht kontrollieren Sie ja die Eingangs- und Ausgangszeiten Ihrer Mitarbeiter gar nicht, sondern überlassen es ihnen selbst, sich zu kontrollieren. Dann sollten Sie das auf jeden Fall auch so kommunizieren.
    • Zeitkonto für Überstunden (Überprüfen Sie einmal Ihre bisherige Überstundenregelung)
    • gute / zeitsparende Verkehrsanbindung Evtl. wäre sogar eine betriebl. Monatskarte denkbar?
  2. Sport- und Gesundheitsangebote
    • ergonomische Büromöbel
    • Massageangebote im Betrieb möglich?
    • Gibt es fußläufig Grünflächen, wo Mitarbeiter ihre Pausen verbringen könnten?
    • Mitgliedsbeiträge für Sport- oder Fitnessvereine könnten übernommen werden
    • gesunde Snacks wie Obst oder Nüsse für Mitarbeiter auslegen (diese können sogar geliefert werden)
  3. Aus unserer praktischen Erfahrung können wir noch weitere Punkte empfehlen:
    • Kinderbetreuung Können Sie bei der Platzsuche unterstützen? Gibt es KiTa in Ihrer Umgebung mit denen Sie Kontakt aufnehmen könnten?
    • Mittagessen (Essensgeldzuschuss, hauseigene Kantine, gesunde Nahrungsmittel)
    • solides Unternehmen mit x-jähriger Historie und langfristiger Beschäftigungsabsicht
    • gut gelauntes, buntes Team Gibt es ggf. gemeinsame Aktivitäten?
    • ruhige, helle Räume, viele Pflanzen, Einzelbüros
    • Arbeitsplatzausstattung (moderner PC, Werkzeug vom Markenhersteller, ...)

Was Sie kommunizieren können, und worüber es sich möglicherweise lohnt einmal nachzudenken, um Ihr Unternehmen für Ihre und neue Mitarbeiter attraktiver zu machen, wissen wir nun. Kommen wir zur Kommunikation. Es ist eine Sache, diese Dinge zu haben und zu kennen, eine ganz andere, sie einem Bewerber mitzuteilen. Und das möglichst schon, bevor er fragt. Ihr/e Logo/Firma muss zu einer Arbeitgebermarke werden. Kommunizieren Sie es/sie daher immer mit, wenn Sie über diese Dinge sprechen oder schreiben. Und sorgen Sie dafür, dass auch andere - bspw. Ihre Mitarbeiter - darüber reden, und belohnen Sie die Erfolge.

Welche Wege der Kommunikation sind hier möglich?

  • Schwarzes Brett
  • Mitarbeiter-/Recruiting-Newsletter oder Mitarbeiter-Zeitung / Intranet
  • Karriere-Seite (60%)
  • Mobile Karriere-Seite (25%)
  • Personalvermittler
    Ein guter Personalvermittler übernimmt dieses employer branding während des Recruitings für Sie. Er betreibt "customer branding" und bewirbt Sie direkt und persönlich als Top-Arbeitgeber und schafft so ein gesteigertes Interesse beim Bewerber für Ihr Unternehmen. Und das ganz kostenfrei! Nichts begeistert andere so, wie ein begeisterter Mensch!
  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme
    (Eine Prämie kann auch ein Kino-Gutschein sein, oder 1 Tag Sonderurlaub)
  • Bewertungsportale wie www.kununu.de (19%)
  • Karrieremessen (11%)
  • Facebook

(Die Prozentzahlen gehen auf eine Umfrage von Hays zurück, in der Arbeitnehmer befragt wurden, welche Medien Sie nutzen, um sich vorab über ein Unternehmen zu informieren, bei dem sie sich evtl. bewerben wollen. Leider wurden nur wenige Auswahlmöglichkeiten gefragt. (Quelle: Candidate Experience Awards 2015, US-Daten)



Bei der praktischen Umsetzung unterstützen wir Sie gern persönlich vor Ort. Wenn Sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen, haben Sie zudem gute Chancen im Förderprojekt "UnternehmensWert: Mensch" teilnehmen zu dürfen. Hier werden bis zu 80% der Kosten per Förderung übernommen.


Wir poliere ich mein Arbeitgeber-Image auf?

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– ein Expertenblick von außen auf Ihre Unternehmenssituation wirkt oft Wunder.

Benjamin Weiß
Geschäftsführer
Tel: 0511 / 590 270 - 05
Mail: b.weiss@wsl-service.de

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